Was mit Kunst

„Neben Kranken und Kindern haben Künstlerinnen und Künstler am meisten unter der Krise und ihren Folgen zu leiden. Mit der fehlenden Öffentlichkeit ist ihnen nicht nur jede Verdienstmöglichkeit, sondern auch der Sinn ihrer Tätigkeit abhanden gekommen, die Menschen zu erfreuen und zum Nachdenken zu bewegen. Wer seine Lieder niemandem vorsingen und seine Bilder niemandem zeigen kann, dem hilft es nicht, dass er normalerweise eh in seinem Atelier allein arbeitet.“

So der neue Kulturbeauftragte der Gemeinde Berg, Dr. Andreas Ammer. Gemeinsam mit der Berger Kuratorin und Autorin Katja Sebald hat die erste „Online-Aktion und Leistungsschau von Berger Künstlern“ ins Leben gerufen, „Ein digitaler Showroom ohne Mindestabstand.“

Made in Berg, Daniela Antonacci, Foto Andreas Huber

14 Tage lang, von Sonntag, 14. Juni um 14 Uhr bis 28. Juni haben Kunstfreunde und Kultur-Unterstützer die wunderbare Gelegenheit, ein paar einmalige Arbeiten der Berger Künstler zu einem ebenso einmaligen Sonderpreis zu erstehen. Der Kaufpreis von jeweils 300 € geht zu 100% an den/die Künstler*in.

Das Ziel der Aktion, nämlich Kulturschaffenden in diesen Zeiten mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, hat uns sofort angesprochen. Insofern mussten Andreas Ammer und Katja Sebald uns nicht lange bitten, das Projekt zu unterstützen und so haben wir innerhalb von knapp einer Woche das Fundament der neuen Website „Made in Berg“ aus dem Boden gestampft und hoffen, dass es in Bälde noch viele weitere dieser Aktionen geben wird.

Made in Berg, Hans Panschar, Foto Andreas Huber

Unglaublich aber wahr: Nach nur einer Stunde war bereits ein Drittel der Arbeiten verkauft und nach gut zwei Tagen ging auch das letzte Werk über den digitalen Tresen!

Im örtlichen QUH-Blog wurde die Aktion sehr umfangreich vorgestellt und live begleitet.

Auch in der Süddeutschen Zeitung vom 18. Juni gab es einen schönen Nachbericht zur gelungenen Aktion: