1200 Jahre Berg

2022 – Nach zwei Jahren Corona werden erstmals wieder Feierlichkeiten möglich. Da trifft es sich natürlich, dass sich in unserer Gemeinde in diesem Jahr gleich mehrere Jubiläen vereinen: Die Gemeinde Berg wurde vor exakt 1200 Jahren das erste Mal urkundlich erwähnt, der MTV Berg wird 100 Jahre alt, die Feuerwehr gleich 150 …

Zusammen mit dem Kulturbeauftragten Dr. Andreas Ammer, der dritten Bürgermeisterin Elke Link und der Kunsthistorikerin Katja Sebald entstand die Idee, eine Reihe von Veranstaltungen zu konzipieren und durchzuführen, diese mit allen weiteren Festivitäten in der Gemeinde zu bündeln und unter dem Motto Berg1200 in einem Festprogramm zu präsentieren.

Im Zeitraum von Ende April bis Ende Juli kamen am Ende fast dreissig Veranstaltungen zusammen, die dann gemeinsam auf der Website

berg1200.de

vorgestellt wurden. Das Eventlogo greift die Farben der Gemeinde Berg auf und stellt eine zeitgemäße Groteskschrift einer sog. karolingischen Minuskel gegenüber. Dieser Schrifttyp wurde Mitte des 8. Jahrhunderts zunächst im Königskloster Corbie und später in ganz Europa verwendet und findet sich in ähnlicher Form auch in der Urkunde wieder, in welcher die Gemeinde Berg im Jahr 822 das erste Mal offiziell erwähnt wurde. Die genau Geschichte kann man hier nachlesen.

Neben der Website und den Drucksachen waren wir in die Durchführung der Ausstellung „Von A bis Z“ involviert inklusive der im Rahmen der Ausstellung stattfindenden Sonderveranstaltungen wie z.B.  „Alien Disko: Geisterbahn“. Hier ein paar Impressionen aus der Villa de Osa, die so in dieser Form vermutlich nie mehr genutzt oder betreten werden kann.

Gut acht Wochen lang gab es Führungen, Lesungen, Konzerte, Festumzüge, Theater und Kabarett am laufenden Band. Auf eine Veranstaltung sind wir insbesondere stolz, denn tagelang, d.h. eigentlich bis drei Stunden vor Veranstaltungsbeginn sah es eher so aus, als würde sie in Wasser fallen:

Das Open Air an der Sternwarte

featuring The Silverfish Surfers & All My Monsters

Es begann als ein Missverständnis, während wir uns bei der Planung über mögliche Konzert-Locations unterhielten. Doch auf einmal war die Sternwarte im Gespräch als geeigneter Platz für ein kleines Open Air-Konzert. Die Zusammenarbeit mit dem Team der Sternwarte Berg verlief vom ersten Kontakt an reibungslos und als dann auch die Gemeinde Strom und WCs organisierte, stand der Veranstaltung eigentlich nur noch das Wetter im Weg. Aber alle Wetter-Apps versprachen einen trockenen, klaren Abend. Also bauten wir ab Mittag im Regen auf und wurden ab 17 Uhr mit blauem Himmel belohnt.